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Mittwoch, 18. Februar 2015
Sonntag, 15. Februar 2015
Plattenspieler
Zeit
eine Luftschlange im Wind
ein zersplitterter Tag
Zeit
durchlöchert von den Kugeln der Schwere
einzige Daseinsmathematik des Menschen
sich zu lösen
von den Litfaßsäulen der Angst
zu warten auf
Zeit
die kommen wird
Zeit
der Seiltänzer und Simulatoren
/Zeit/
eine Luftschlange im Wind
(Gisela Pfeiffer)
Danke, liebes Fräulein B./ für deine Inspiration und deine Nähe.
Ich bin bei dir / so wie du bei mir. Immer dein. Immer mein. immer uns.
eine Luftschlange im Wind
ein zersplitterter Tag
Zeit
durchlöchert von den Kugeln der Schwere
einzige Daseinsmathematik des Menschen
sich zu lösen
von den Litfaßsäulen der Angst
zu warten auf
Zeit
die kommen wird
Zeit
der Seiltänzer und Simulatoren
/Zeit/
eine Luftschlange im Wind
(Gisela Pfeiffer)
Danke, liebes Fräulein B./ für deine Inspiration und deine Nähe.
Ich bin bei dir / so wie du bei mir. Immer dein. Immer mein. immer uns.
Freitag, 13. Februar 2015
Hey du | für dich
Am liebsten würde ich dir jeden Tag ein Foto knippsen und schenken; um dir zu zeigen, wie leicht/chaotisch das Leben ist.
Ich würde dich an die Hand nehmen, dich führen und dir bei geschlossenen Augen zeigen können, wie es glitzert; wie es riecht und wie aufregend es schmecken kann.
Du könntest dich fallen lassen und es würde dir nichts passieren. Meine Welt würde dich auffangen und tragen.
Klingt fürchterlich kitschig /// du weißt, dass ich sowas gar nicht mag, aber / so ist es. Punkt.
Wenn du mir folgst, birgt das sicherlich zeitweise Gefahr: überbelichtet, unterbelichtet, verwackelt, zu hell, zu dunkel, s/w und auch mal viel zu bunt. (Un)perfekt.
Ich könnte dich völlig ver-rücken. Und wieder zurechtschneiden.
Im Gegenzug mein Angebot: mit der richtigen Bearbeitung, darfst auch du mich weichzeichnen und zähmen.
Garantie: Spannung / Spiel / und ein scharfes, etwas versalzenes Linsengericht. In Liebe, ich.
Ich würde dich an die Hand nehmen, dich führen und dir bei geschlossenen Augen zeigen können, wie es glitzert; wie es riecht und wie aufregend es schmecken kann.
Du könntest dich fallen lassen und es würde dir nichts passieren. Meine Welt würde dich auffangen und tragen.
Klingt fürchterlich kitschig /// du weißt, dass ich sowas gar nicht mag, aber / so ist es. Punkt.
Wenn du mir folgst, birgt das sicherlich zeitweise Gefahr: überbelichtet, unterbelichtet, verwackelt, zu hell, zu dunkel, s/w und auch mal viel zu bunt. (Un)perfekt.
Ich könnte dich völlig ver-rücken. Und wieder zurechtschneiden.
Im Gegenzug mein Angebot: mit der richtigen Bearbeitung, darfst auch du mich weichzeichnen und zähmen.
Garantie: Spannung / Spiel / und ein scharfes, etwas versalzenes Linsengericht. In Liebe, ich.
Sonntag, 1. Februar 2015
Samstag, 24. Januar 2015
raise. Gesellschaftsakrobatik.
/ raise your words, not your voice / it is the rain that grows flowers, not thunder / RUMI
mōbile vulgus
häufig
unklar
argumentieren / wenig
kämpfen
klagen
krebsen
verstehen uns ohne
leider nicht
Wortakrobatik
ist ein wichtiges Gebiet
gesellschaftlich gesehen
wir brauchen das
nicht?
aber.
ihr habt was zu
dann sagt es ins
aber bitte sagt es
denn
nichtausgesprochen
sprachlos
führt zu
kämpfen
klagen
krebsen
Wörter fehlen
stehen im
hängen in der
und niemand hängt sie ab
an Fäden schweben sie
über uns
wie Regentropfen
gefährlich schön
gefährlich schwer
drohen zu
fallen aus allen
Wolken.
lass uns einfach
und dann
das ist Gesellschaftsakrobatik
jetzt erst recht.
wir sollten uns endlich
/// bewegen.
mōbile vulgus
häufig
unklar
argumentieren / wenig
kämpfen
klagen
krebsen
verstehen uns ohne
leider nicht
Wortakrobatik
ist ein wichtiges Gebiet
gesellschaftlich gesehen
wir brauchen das
nicht?
aber.
ihr habt was zu
dann sagt es ins
aber bitte sagt es
denn
nichtausgesprochen
sprachlos
führt zu
kämpfen
klagen
krebsen
Wörter fehlen
stehen im
hängen in der
und niemand hängt sie ab
an Fäden schweben sie
über uns
wie Regentropfen
gefährlich schön
gefährlich schwer
drohen zu
fallen aus allen
Wolken.
lass uns einfach
und dann
das ist Gesellschaftsakrobatik
jetzt erst recht.
wir sollten uns endlich
/// bewegen.
Sonntag, 11. Januar 2015
Realität vs. Surrealität
Realität = (...)
Und währenddessen tauche ich ein in die Wellen meiner Sur/realität.
Traumhaftes, Unbewusstes, Absurdes und Phantastisches sind Gegenstand meines Verstandes. So halte ich mich lebendig, kindlich und spiele ganz naiv PingPong mit den Bildern in meinem Kopf. Lasse sie springen wie bunte Bälle / hole sie wieder zu mir heran / und gebe sie wieder frei.
Was mich ausmacht. Ich fahre gerne zu schnell. Ich gehe oft ein bisschen zu weit. Ich liebe sehr. Wenn ich will, dann sofort. Vielleicht immer ein Hauch zu viel von Allem. Hingabe bis auf die (Gänse)haut für Etwas, was mich erfüllt und glücklich macht.
Ich lebe / ich liebe / ich liebe die Existenz des Lebendigen. Dieses Gefühl, zu sein. Zu spielen. Zu agieren. Unbewusst und doch ganz bewusst kontrolliert.
Und dann ist da / der ruhige Pol an meiner Seite, der mich erdet und mich im richtigen Moment wieder zurück holt, wenn ich beginne zu schweben und der Boden unter den Füßen zu verschwimmen droht. So ganz ohne Realität geht es wohl doch nicht immer.
Fassung verlieren und zurück erobern.
Kraft verteilen und folglich schöpfen.
Um wieder neu aufzuladen. Und wieder zu starten. Mach neu. Jeden Tag. Mach gut. So gut du kannst. Kreiere dein Inneres in deinem Format. Bis es passt. Dann lass es raus. Sprudeln. Überschäumen. Und tanz drauf. Immer auch ein Hauch übertrieben. Super/lative.
Dann / wieder / an meiner Seite / mein Pol. Der mich erdet. Wenn ich abhebe. Und plötzlich heben wir beide für einen kurzen Moment ab. Ich reiße ihn einfach mit, meinen Pol. Um dann gemeinsam zu landen. Eine Reise. In die Welt des Anderen. Spannung. Verlieren. Abgeben. Teilen.
Da sind so viele Bilder, Ideen und Kräfte, die sprudeln wollen /// gleich immer sofort. Aber ich spare sie auf, damit ich lange etwas von ihnen habe. Denn solange die Phantasie, das Absurde und die Träume in mir wachsen und PingPong spielen, ist meine Welt im Fluss. Meine Sur/realität.
Ich lebe / ich liebe / ich liebe die Existenz des Lebendigen. Dieses Gefühl, zu sein. Zu spielen. Zu agieren. Unbewusst und doch ganz bewusst kontrolliert.
Und dann ist da / der ruhige Pol an meiner Seite, der mich erdet und mich im richtigen Moment wieder zurück holt, wenn ich beginne zu schweben und der Boden unter den Füßen zu verschwimmen droht. So ganz ohne Realität geht es wohl doch nicht immer.
Fassung verlieren und zurück erobern.
Kraft verteilen und folglich schöpfen.
Um wieder neu aufzuladen. Und wieder zu starten. Mach neu. Jeden Tag. Mach gut. So gut du kannst. Kreiere dein Inneres in deinem Format. Bis es passt. Dann lass es raus. Sprudeln. Überschäumen. Und tanz drauf. Immer auch ein Hauch übertrieben. Super/lative.
Dann / wieder / an meiner Seite / mein Pol. Der mich erdet. Wenn ich abhebe. Und plötzlich heben wir beide für einen kurzen Moment ab. Ich reiße ihn einfach mit, meinen Pol. Um dann gemeinsam zu landen. Eine Reise. In die Welt des Anderen. Spannung. Verlieren. Abgeben. Teilen.
Da sind so viele Bilder, Ideen und Kräfte, die sprudeln wollen /// gleich immer sofort. Aber ich spare sie auf, damit ich lange etwas von ihnen habe. Denn solange die Phantasie, das Absurde und die Träume in mir wachsen und PingPong spielen, ist meine Welt im Fluss. Meine Sur/realität.
Montag, 17. November 2014
Wenn die Nacht dem Mond ein Märchen erzählt ...
Sag mir, was siehst du?
Sonntag, 16. November 2014
Antwort.
Was wäre wenn… wenn gestern nie gewesen wäre? Dann wäre ich
jetzt nicht dieselbe.
Was wäre wenn… jetzt gestern wäre? Ich würde nichts anders machen. Ich bereue keinen Augenblick.
Mein Körper ist leicht; meine Sinne sind geschärft-entspannt. Wenn jetzt morgen wäre, würde es sich noch genauso anfühlen. Richtig. Einfach. Einfach gut. Warm.
Was wäre wenn… wenn gestern nie gewesen wäre? Dann würde mir, wenn jetzt morgen wäre, etwas fehlen. Dann wäre ich immer noch auf der Suche. Auf der Suche nach Antwort? Oder einem richtigen Abschluss? Oder auf der Suche nach einem Neuanfang? Oder einfach nach – dir.
Gestern war. Heute ist. Morgen wird. Das Gefühl wird sich nicht mehr ändern. Jedenfalls nicht negativ.
Ich atme dieses Gefühl mit jeder Faser meines Körpers; nehme es auf und bin völlig inspiriert. Spüre nach. Und Sehnsucht breitet sich aus.
Was wäre wenn… wenn gestern nie gewesen wäre? Es wäre nicht dasselbe. Ich wäre nicht dieselbe. Das ist meine Antwort. Punkt.
Was wäre wenn… jetzt gestern wäre? Ich würde nichts anders machen. Ich bereue keinen Augenblick.
Mein Körper ist leicht; meine Sinne sind geschärft-entspannt. Wenn jetzt morgen wäre, würde es sich noch genauso anfühlen. Richtig. Einfach. Einfach gut. Warm.
Was wäre wenn… wenn gestern nie gewesen wäre? Dann würde mir, wenn jetzt morgen wäre, etwas fehlen. Dann wäre ich immer noch auf der Suche. Auf der Suche nach Antwort? Oder einem richtigen Abschluss? Oder auf der Suche nach einem Neuanfang? Oder einfach nach – dir.
Gestern war. Heute ist. Morgen wird. Das Gefühl wird sich nicht mehr ändern. Jedenfalls nicht negativ.
Ich atme dieses Gefühl mit jeder Faser meines Körpers; nehme es auf und bin völlig inspiriert. Spüre nach. Und Sehnsucht breitet sich aus.
Was wäre wenn… wenn gestern nie gewesen wäre? Es wäre nicht dasselbe. Ich wäre nicht dieselbe. Das ist meine Antwort. Punkt.
Montag, 10. November 2014
In goldenem Samtpapier
Die Vergangenheit scheint wie ein alter schwarz-weiß-Film. Und sie erklärte ihm auch warum.
Dafür nahm sie wortlos den alten Film aus dem Apparat und ohne ihn jemals entwickeln zu wollen, rollte sie ihn in goldenes Samtpapier und band eine rote Schleife darum. Nein - falsch. Nicht ihr Ding. Sie nahm die rote Schleife wieder ab und verschnürte alles in Paketband. Das liegt ihr mehr, ist hübscher und robuster. So wie sie.
Revue:
Knallende Raketen. Anstehen an der Essensausgabe. Müde. Verunsichert. Traurige Gesichter. Schlafmarathon. Dann. Endlich. Aufstehen. Der Zeiger tickt. Erst zurück. Dann vorwärts. Vorwärts. Vermissen. Abgeben, Starten. Wollen. Heimkehr. Neustart. Schweine. Viele Schweine (...). Sommer. Steine. Trauerweiden = Brennholz.
Nun ist es Zeit // Den eingewickelten Film legte sie in diese kleine Box. Sie griff zu einem neuen Film. Farbfilm. Sie hatte viele aufregende Ideen im Kopf, was sie mit diesem Film anstellen wird. Verrückte Ideen. Spannende Ideen. Ideen, die ihr "Angst" machen und welche, auf die sie sich freut. Umsetzen = würde sie nicht alle. Aber eines ist sicher = diesen Film würde sie garantiert entwickeln lassen. Sie würde dafür ein schönes Fotoalbum besorgen. So eins mit transparenten Trennblättern aus den 50s. Diese Momente möchten konserviert werden. Verewigen. Haltbar machen. Sie allein.
Und der Film im goldenen Samtpapier? Wird aufgehoben. Bleibt erhalten. Als ein Teil - von ihr. Weitergehen. Dem (blau-gelben) Regenbogen entgegen (/der gehört nämlich jetzt zu ihr und ihrer schwarz-weißen Vergangenheit/).
Und die Erinnerungen gehen weiter. Gespeichert auf all diesen Filmrollen, die kommen werden. Entwickelt oder nicht. In goldenem Samtpapier verpackt oder konserviert auf Fotopapier.
Dann nahm sie ihn an die Hand und sie verließen still die Bühne, um aufzubrechen. Auszubrechen.
Dafür nahm sie wortlos den alten Film aus dem Apparat und ohne ihn jemals entwickeln zu wollen, rollte sie ihn in goldenes Samtpapier und band eine rote Schleife darum. Nein - falsch. Nicht ihr Ding. Sie nahm die rote Schleife wieder ab und verschnürte alles in Paketband. Das liegt ihr mehr, ist hübscher und robuster. So wie sie.
Revue:
Knallende Raketen. Anstehen an der Essensausgabe. Müde. Verunsichert. Traurige Gesichter. Schlafmarathon. Dann. Endlich. Aufstehen. Der Zeiger tickt. Erst zurück. Dann vorwärts. Vorwärts. Vermissen. Abgeben, Starten. Wollen. Heimkehr. Neustart. Schweine. Viele Schweine (...). Sommer. Steine. Trauerweiden = Brennholz.
Nun ist es Zeit // Den eingewickelten Film legte sie in diese kleine Box. Sie griff zu einem neuen Film. Farbfilm. Sie hatte viele aufregende Ideen im Kopf, was sie mit diesem Film anstellen wird. Verrückte Ideen. Spannende Ideen. Ideen, die ihr "Angst" machen und welche, auf die sie sich freut. Umsetzen = würde sie nicht alle. Aber eines ist sicher = diesen Film würde sie garantiert entwickeln lassen. Sie würde dafür ein schönes Fotoalbum besorgen. So eins mit transparenten Trennblättern aus den 50s. Diese Momente möchten konserviert werden. Verewigen. Haltbar machen. Sie allein.
Und der Film im goldenen Samtpapier? Wird aufgehoben. Bleibt erhalten. Als ein Teil - von ihr. Weitergehen. Dem (blau-gelben) Regenbogen entgegen (/der gehört nämlich jetzt zu ihr und ihrer schwarz-weißen Vergangenheit/).
Und die Erinnerungen gehen weiter. Gespeichert auf all diesen Filmrollen, die kommen werden. Entwickelt oder nicht. In goldenem Samtpapier verpackt oder konserviert auf Fotopapier.
Dann nahm sie ihn an die Hand und sie verließen still die Bühne, um aufzubrechen. Auszubrechen.
Mittwoch, 5. November 2014
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