Montag, 7. Dezember 2015

Vom Träumen träumen.

DREAMS /// by::: Linsensüppchen 54

Haben wir es vergessen. Wollten wir es vergessen. Ist es in Vergessenheit geraten. Das Träumen.
Dieses mit Kinderaugen sehen. Oder dieses "du siehst mich nicht, wenn ich mir die Hand vor die Augen halte". Unbeschwert die Welt genießen. In ihr leben & sie er_leben.

Heute Morgen konnte ich nicht mehr schlafen; es war noch früh & der Himmel brannte rot_orange. Ich zog mir eine warme Jacke an, eine dicke Wollmütze über die Ohren & warme Boots (die, die mich schon durch diese eine Zeit begleiteten). Ich nahm mich an die Hand.
Ich nahm mich an die Hand & führte mich durch meine Straßen. Durch meine Welt. Durch die Welt, in der ich lebe & für die ich mich damals entschieden hatte. Frei. Unbekümmert.
Als ich die Augen öffnete, sah ich klar. Das Moos an der Hauswand der Nachbarn. Das Seil, dass schon seit Monaten in der alten Eiche hang; keine Ahnung wieso. Der rote Stein, zwischen all den Grauen. So Vieles entdeckte ich neu. Altes neu. Wie ein Rausch.
Ich setzte mich auf diese Brücke; vermodert, bröckelig & lauschte meiner Welt. Ohne Kamera bewaffnet, machte ich (mal wieder) Bilder mit meinen Augen. Für mich. Für den Augenblick. Ich liebte es. Es beflügelte mich. Dieser Moment gehörte nur mir allein.
Als mein Ich dann neben mir saß. Mein Ebenbild. Mein Vertrauter, konnte ich es nicht sehen. Nur spüren ohne Berührung. Einatmen & aufnehmen.
Ich weiß nicht, wie viele Minuten, gar Stunden ich dort saß. Es war schon längst hell, als ich wieder "aufwachte". Die Geräusche hatten sich etwas verändert. Die Welt war ebenfalls erwacht & lebendiger.
Ich ging Heim. Zog meine Sachen aus & legte mich pur, mit diesem Gefühl ins Bett.
Manchmal ist es nicht sicher, ob es dann doch nur ein Traum war, aber... ich spürte es nach; dieses frei_sein der Gedanken.

So ist das mit dem vom Träumen träumen. Ich mag das. Ich mag das behalten. In mir.

Donnerstag, 12. November 2015

Auf dem Weg.

Wie schön das klingt "Sich finden", richtig nach Erfüllung. Und was da alles mitklingt: "Suchet, so werdet ihr finden. Klopfet an, so wird euch aufgetan." Und so weiter.

Aber wie ist es wirklich für den, der sucht? Er findet sich. Ja, er findet sich, er findet sich immer wieder und wieder und wieder, auch wenn er einmal rasten möchte., auch wenn er endlich aufhören oder auch nur unterbrechen möchte. Und wie er sich findet? Meistens in Stücken oder in Bruchstücken oder in zerbröckelnden Stücken, oder in Stücken, die sich faulig zersetzen oder doch so aussehen, als werde die Zersetzung gleich anfangen.

Und wenn er sich ganz findet, dann weiß er nicht mehr, wer er ist, er oder das, was er da gefunden hat. Und was heißt ganz? Ganz, aber tot. Ganz, aber in einem Zustand der Dumpfheit, aus dem der Gefundene nicht zu erwecken ist. Ganz aber ganz zum Tier geworden, oder zu etwas Ärgerem, denn wenn wir sagen "tierisch", tun wir den Tieren damit Unrecht. Ganz, und vielleicht sogar auch ganz bei Sinnen, aber bei Sinnen, die keinen Sinn mehr finden können, oder vielleicht nur den Sinn noch nicht finden können, aber was hilft das? Wenn man vergeht, ehe man ihn finden konnte, dann war es fast ganz, als hätte man ihn nicht mehr finden können. Und das ärgste ist, daß man, wenn man erst angefangen hat zu suchen, nicht mehr aufhören kann, auch nicht, wenn man längst weiß, daß die Worte "Suchet, so werdet ihr finden" eigentlich eine Warnung waren oder gewesen sein könnten.


Quelle::: Erich Fried "Das Unmaß aller Dinge. Erzählungen" Berlin 1990.


Dienstag, 10. November 2015

[was blieb.]

Herbst|kleid.


Sich völlig entblättern, 
um still & schüchtern
die Kälte der Nacht zu begrüßen | .
ein Schauer. 

Sich völlig entblättern,
um still & leise
dem Windspiel zu lauschen.

Entblätterung,
um still & heimlich 
in naher Ferne zu entfalten | .
ein Spross.

Sinnlicher Herbst | du sanfter Verführer. 




written by::: Juliane Befeld /// pics::: Linsensüppchen 54

Sonntag, 8. November 2015

Das muss diese Leichtigkeit sein.

pic by::: Linsensüppchen 54
Diese Stille am Morgen, wenn sie, mit schwarzem Kaffee & Milchbrötchen in der Hand, durch das Fliegengitter raus in die grünen Wellen schaute | unvergleichlich.
Eine Welt voller Leichtigkeit, kalter Wärme & sinnlichen Erwartungen lag vor ihr & rieb sich noch ganz schüchtern die Augen.
In diesem Moment wollte sie gar nicht wissen, was passiert, was passieren wird, was passieren mag. Es würde passieren. Sie würde es auf sich zu schwimmen lassen; mit all den Farben & Facetten, die es zu bieten hatte. Das war es wohl, was alle Leben nannten.
Die Stimmen im Kopf waren noch leise, aber fingen schon langsam an ihr 54 schöne Ideen zu erzählen. Inspirationen wuchsen wie blaue Blätter an den Bäumen & fielen zu Boden. Sie war hin & weg | hin & wieder weg von dieser Schönheit. Vielleicht träumte sie auch noch.
Es gab diese Momente, da fühlte sie sich zwischen den Gedanken eingeklemmt, in zwei Richtungen gerissen, vom Weg abgekommen. Danach musste sie sich immer wieder (neu) zusammen setzen. So nicht heute.
Heute war es wohl die Stille, die sie bewegte & ihre Ideen an_trieben. Triebe.
Mit ihrem Blick verfolgte sie den Riesen & das Monster unter dem Bett, die draußen auf der Schaukel saßen & sich von Kriegen & Monden erzählten. Ein zauberhafter Anblick. Wie gerne wollte sie ihnen lauschen.
Sie lauschte der Stille; würde sie am liebsten Packen, Schütteln & Lieben. Lebendig werden lassen. Diesen Moment auf 'repeat' stellen & ihn in den anderen Momenten abspielen /// so stellte sie sich das jetzt vor. Diesen Gedanken würde sie nun aufschreiben, in einen dieser kleinen beigen Umschläge stecken & an sich selbst verschicken.
Sie hatte plötzlich große Lust kreativen Quatsch zu machen. Mit den Gedanken fangen zu spielen, Luftschlösser abzureißen & mit Matsch neu aufzubauen. Es sprudelte nur so in ihr. Dieser Morgen war ein einziger Wildfang. Ein großes Geschenk.
Der Kaffee war kalt geworden. Das Milchbrötchen aufgegessen. Sie überlegte, was nun zu tun sei. Vielleicht auch einfach mal Nichts.
Aber Nichtstun viel ihr schwer. Sie würde als erstes ihre grauen Jeans anziehen, ein grau_geringeltes Shirt & diese alte blutrote Strickjacke darüber tragen. Dann würde sie sich auf den Weg machen & mit ihren Augen die Welt fotografieren. Sie würde alles einsaugen, aufsaugen & all die Klänge, Gerüche & Momente des Frei_seins tanken; um sie dann an einem anderen Ort wieder freizulassen.

'Ich denke wir sollten es nicht tun', flüsterte der Riese ihr ins Ohr, nahm sie an die Hand & ging mit ihr fort. Das Monster unter dem Bett legte sich nochmal schlafen & lächelte friedlich.

Sonntage.

 

Donnerstag, 5. November 2015

Interview "Im blauen Salon"


   Liebe Claire, herz:linsen Dank, 

dass du mich in meiner [ˈzʊpn̩tɛriːnə] besuchst


      Erzähl mir ein wenig über dich. Was macht dich aus? 
Was liebst du? Wo lebst du?


Ich lebe im kunterbunten Berlin, in einem klassischen Altbau mit Garten nahe der Spree. Wenn ich nicht male, findet man mich beim Tangotanzen, beim Segeln, auf der Pferderennbahn oder in einem der kleinen Berliner Programmkinos. Ich streife auch gerne einfach nur durch die Stadt und sehe mir an, wie sich die Viertel verändern. Das ist so schön an Berlin: Alles ist ständig in Bewegung. Es gibt noch immer viele Freiräume und die Kunst- und Kulturszene ist sehr spannend. Ich bin aber auch gerne draußen vor der Stadt. 

Es ist mir wichtig, dass ich zwischendurch viel Ruhe bekomme. An den Seen oder im Wald kann ich auftanken und komme auf neue Ideen.

     
 
  Du schwärmst von deiner Stadt /// es hört sich an, wie eine Liebe. 
Ich mag es, wenn man sich mit seinem Lebens_Raum identifiziert.

„Der blaue Salon“ ist ja nicht zufällig blau geworden. 
Warum? Was fasziniert dich an dieser Farbe…


Blau ist für mich die Farbe des Unterbewusstseins, der Nacht, der Träume und der unendlichen Möglichkeiten. Auch an das Meer denke ich sofort. Für mich ist es eine Seelenfarbe. Ich komme auch beim Malen immer wieder auf Blautöne zurück - sie beruhigen mich.
Der Blaue Salon ist ja sowohl mein virtuelles Atelier als auch ein Ort, an dem sich Menschen - auf Twitter und im Blog – mit mir austauschen können.

Ich fand den Gedanken schön, den Blauen Salon dabei in gewisser Weise an den “Blauen Reiter“ anzulehnen: ein loses Netz von Künstlern, die sich austauschen, ohne dabei dogmatisch zu sein. Im Blauen Reiter waren alle Kunstformen gleichberechtigt und es herrschte die Idee vor, dass jeder Mensch eine innere und eine äußere Wirklichkeit erlebt, die in der Kunst zusammengebracht werden können. Für die Gespräche im Blauen Salon wünsche ich mir eine ebensolche Offenheit und Neugier, ein gegenseitiges Inspirieren, Voneinander-Lernen und Miteinander lachen. Ich glaube, das diese Verbindungen unglaublich wertvoll sind.


Ja, auch ich mag die Begegnung mit neuen Menschen, 
die mich inspirieren & ergreifen /// die mich greifen.

Was ist das Alleinstellungsmerkmal deiner Kunst? Was macht dich aus? Mit welchen Materialien malst du /// was brauchst du um dich im deiner Kunst auzuleben? 



I will wait - Öl auf Leinwand
 


Das ist eine schwierige Frage. War nicht alles schon einmal da? Und gibt es so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal überhaupt?
Ich möchte mit meinen Arbeiten vor allem Räume öffnen und Weite vermitteln. Ich wünsche mir, dass Menschen bei der Beschäftigung mit meinen Bildern das deutliche Gefühl bekommen, dass für jeden jederzeit alles möglich ist. Nichts ist wirklich jemals festgelegt, es lässt sich alles immer noch verändern und verbessern. Zugleich darf meine Kunst wirklich von Herzen „schön“ sein. Provokation interessiert mich weniger. Mir geht es um die stillen Momente. Um das, was sich ganz leise im Inneren bewegt und dann umso länger nachhallt.

Die Materialien, die ich nutze, sind je nach Stimmung unterschiedlich. Ich liebe zum Beispiel Pastellkreiden, weil man durch die direkte Arbeit mit den Fingern sehr nah am Bild ist. Die Kreiden haben einen besonderen Platz in meinem Herzen. Sie sind von Natur aus matt und man muss sehr konzentriert und versunken arbeiten, um die Kreidebilder zum „Leuchten“ zu bringen – das hat etwas Meditatives.

Im Moment arbeite ich aber vor allem mit Ölfarben, weil ich deren Konsistenz und Geruch sehr liebe und die Farben einen wunderschönen Glanz mitbringen, der mir gefällt. Hin und wieder male ich auch noch mit Acryl, das ich mit Crémant oder Champagner mische – das ist eine kleine Macke von mir … Aber ich mag auch Aquarellfarben sehr gerne, wobei ich mit ihnen meist geometrische Formen entwickle und weniger „klassische Landschaftsbilder“, wie die meisten sie wohl von Aquarellen erwarten.

Ich experimentiere ohnehin viel, mische aber niemals wild alle möglichen Materialien. Wahrscheinlich, weil ich auch sonst Puristin bin. Ich mag Klarheit. Klare Formen, klare Ausdrucksweisen, klare Entscheidungen. Unausgegorene Zustände oder Konfuses macht mich wahnsinnig, das kann ich nicht lange um mich herum haben.

Neuerdings spiele ich mit den Möglichkeiten der Encaustic-Malerei herum, also mit dem Erhitzen von Bienenwachs, Harzen und Ölfarben. Ich bin gespannt, wohin mich das noch führt. Es wird sicher einiges am bisherigen Stil verändern, weil die Materialien andere Möglichkeiten eröffnen.


  Magst du mir dein Lieblingsbild von einem Künstler zeigen & mir etwas darüber erzählen? 
  Was macht es aus? Was erzählen mir die Farben & Formen? 
Warum liebst du es so sehr? 


by::: Robert Delaunay
Ein Lieblingsbild habe ich gar nicht … Es gibt so viele unglaublich inspirierende und bewundernswerte Bilder aus den unterschiedlichsten Epochen. Die Serie der Fensterbilder von Robert Delaunay liebe ich aber zum Beispiel sehr. Ich könnte stundenlang staunend davorstehen und in den Farben versinken. Mich begeistert, wie Delaunay seine Sicht auf Paris vermittelt hat, wie er die Stadt durch die Spiegelungen in einer Fensterscheibe einfängt – und wie er dazu Farbflächen gegeneinanderstellt, die sich in Folge gegenseitig verstärken und zum Leuchten bringen.


by::: Lyonel Feininger
Ein weiteres Bild, das ich sehr liebe, ist „Stiller Tag am Meer III“ von Lyonel Feininger. Ich sehe dieses Bild an und werde innerlich sofort vollkommen ruhig. Es ist bewundernswert, wie Feininger mit Transparenz spielt, wie exakt er arbeitet und wie leicht dieses Bild trotzdem wirkt. Er selbst hat diese Art des Malens „Prismaismus“ genannt. Feininger war übrigens auch Musiker bzw Komponist, was für mich als ursprüngliche Musikwissenschaftlerin sehr spannend ist. Feininger hat sich viel mit den Fugen von Bach beschäftigt. Die Gesetzmäßigkeiten des Kontrapunktes haben ihn fasziniert und er hat versucht, die Prinzipien von Themen, Variationen und Wiederholungen in seinen Bildern umzusetzen. Ein sehr mathematischer Blick auf die Malerei. Und wenn man behaupten möchte, dass Bach durch seine Fugen Kathedralen in Musik umgesetzt hat, dann hat Feininger in diesem Bild die Segelboote zu lichtdurchfluteten Kathedralen gemacht.


Wer oder was inspiriert dich?

Kurz gesagt: Alles. Es ist grauenhaft. Eigentlich gibt es nichts, wofür ich mich nicht interessiere. Bilder entstehen bei mir oft aus einer Stimmung heraus, aber es kann auch ein Musikstück sein, ein zufällig mitgehörtes Gespräch in der U-Bahn, ein bestimmter Winkel, in dem Licht auf eine Häuserwand fällt oder die Erinnerung an eine schöne oder eine traurige Begegnung. Das Problem an vielschichtigen Interessen ist, dass sie oft flüchtig sind. Eine meiner größten Herausforderungen ist, länger an einem Thema dranzubleiben. Oft kreisen mehrere „Themen“ in meinem Orbit und wechseln sich ab. Dann geraten wir uns aber früher oder später wieder in die Umlaufbahn und so funktioniert es eigentlich auch recht gut.


Ach, ich kann dich so gut verstehen. Wenn Gedanken kreisen, Ideen im Kopf erwachen & Worte fließen /// gibt es etwas Schöneres?! 
Es will gelebt werden.
Claire, ich weiß, dass du auch schreibst::: erzähle mir darüber… Wo kann ich dich lesen? 

Das Schreiben war lange vor dem Malen da – was interessant ist, denn im Moment überwiegt die Malerei bei mir deutlich. Als Kind wollte ich aber immer Autorin werden. Ich habe Bücher abgöttisch geliebt. Mich gab es einfach nicht ohne Buch vor der Nase und ich wollte immer genau diese Welten, in die man so wunderbar abtauchen kann, auch für andere Menschen erschaffen. Unter dem Autorenpseudonym Yalda Lewin sind in den letzten Jahren mit „Die dunkle Seite des Weiß“ und „Ruf der Drachen“ zwei Romane von mir erschienen, die man ganz normal im Buchhandel bekommt. In beiden Büchern geht es um Jakob Roth, einen Hochsensiblen, der als kleiner Stadtneurotiker in und um Berlin rätselhafte Kriminalfälle löst. Ich gehe davon aus, dass Jakob in Zukunft noch mehr zu tun bekommt, aber vorerst ist die Malerei bei mir wichtiger.


Was möchtest du mit deiner Kunst bei Menschen auslösen?

Ruhe. Weite. Das Gefühl, das Leben selbst in der Hand zu haben und etwas erreichen zu können. Den Bezug zur inneren Stimme, die im lauten Alltag oft nicht mehr zu Wort kommt. Wenn ich so etwas auslösen darf, bin ich glücklich. Mit am schönsten ist es übrigens, wenn ich mich direkt mit den Leuten austauschen kann und die Reaktionen auf meine Bilder sehe. Deshalb freue ich mich immer über Atelierbesuch oder über Menschen, die meine Bilder im Rahmen einer Ausstellung ansehen. Momentan kann man Bilder von mir im Berliner Restaurant Begur sehen – falls da mal jemand vorbeikommt, das Essen dort ist hervorragend. Im April 2016 darf ich in einer Galerie in München ausstellen und werde auch vor Ort sein. Ich freue mich schon sehr auf die Begegnungen und Gespräche!


Reisen wir nun mal in dein Paralleluniversum::: in welcher Zeit lebst du dort?

Muss ich mich wirklich entscheiden? Das ist schwer … Ich glaube, dann würde ich die Zeit der Weimarer Republik wählen. Ich würde gerne verstehen, was damals schiefgelaufen ist und wie es zu all den tragischen geschichtlichen Entwicklungen kommen konnte, die folgten. Ich würde aber auch gerne mit der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach in ihrem Auto bis nach Persien fahren oder mit „El Cachafaz“ in Buenos Aires Tango im Canyengue-Stil tanzen.

Danke schön, liebe Claire /// es hat viel Spaß gemacht dich zu besuchen & mit dir zu plaudern.


Hidden Gold I - Acryl auf Leinwand
Peonies at night - Acryl auf Leinwand
 
A night like this _ Öl auf Leinwand



(Meer.) über Claires blaue Welt findest du hier:::...

Pinterest: https://de.pinterest.com/Claire_Marin/

Sonntag, 1. November 2015

Herbst

Ich hielt ihn für ein welkes Blatt
im Aufwind
Dann auf der Hand:
ein gelber Schmetterling

Er wird nicht länger dauern
als ein Blatt
das fallen muß
in diesem großen Herbst
(und ich nicht länger
als ein gelber Falter
in deiner Liebe großer Flut
und Ebbe)
und flattert doch
und streichelt meine Hand
auf der er sich bewegt
und weiß es nicht 


by::: Erich Fried


Donnerstag, 8. Oktober 2015

Linse bei Claire 'Im Blauen Salon'

Der Blaue Salon ist nicht nur ein Portal, über das die zauberhafte Claire Marin ihre eigene Kunst präsentiert – er ist auch ein Wohnzimmer für andere Künstler. Im Salongespräch kommen Kreative zu Wort, erzählen von ihrer Arbeit, ihren Träumen, von Inspiration und Begeisterung, von Hürden & von deren Überwindung. 

Hier mein Beitrag als Gastbloggerin 'Im Blauen Salon':

http://imblauensalon.de/blog/



Über die Gastgeberin:

Geboren 1978. Malerin, Autorin, personne qui sait vivre. 
Frankophile Seele und halbirisches Herz. 

'Claire Marin malt vorwiegend abstrakte Öl- und Acrylbilder, die beim Betrachten die Assoziation von Weite und Stille hervorrufen und dabei immer einen Hauch von Luxus verströmen. Am liebsten arbeitet sie großformatig, weil sie dabei ihren Bewegungsdrang voll ausleben kann.'

Dienstag, 8. September 2015

[fast.]


[fast.] Nichts ist zärtlicher, als dieser Niesel:regen.
Er schmeichelt mir. Dieser Charmeur.


Der Papier:vogel ist gefaltet /// lass uns die Welt erobern.
 

Samstag, 1. August 2015

Ver_missung.


Der Himmel über uns.


Lasst mich mal über die Liebe schreiben:::... es gibt da diesen Menschen. Diesen Menschen in uns; diesen einen Menschen, der unser Herz berührt. Diesen Menschen, mit dem wir immer & sofort ver_rückte Momente erleben möchten. Ausrasten. Weglaufen. Wiederkommen. Zuhause ankommen. Zuhause abreißen & wieder neu aufbauen. 
Auch ich kenne diesen Menschen in mir. Mit dem ich ich so viel (er)leben möchte. 
Mein Seelen:mensch. Mein Seelen:schmeichler. Mein wildes Menschen:kind. 
Gemeinsam wild & frei /// jeder in seiner Unabhängigkeit das Leben gemeinsam genießen. Mag das. 
Ich hatte mich fast verloren, doch dann fand ich dich. Mochte das & blieb bei dir. Und du:::... bei mir. 
"Dank Fotobearbeitungsprogramm konnte ich unsere Leben und unsere Liebe übereinander legen" & es passt so gut ineinander. Wie Bonnie & Clyde könnten wir die ganze Welt erobern, an uns reißen /// sie retten, wenn wir wollten. Wir_zwei Banditen.
Bei diesem Menschen kann ich sein, wie ich bin::: Rotzgöre & Lady. Je nach dem, wonach mir ist. Ich darf fluchen & dann trinken wir gemeinsam Tequila oder wir genießen die Nacht mit Rotwein im Freien. 
Gemeinsam können wir mal wütend auf die Welt sein, um sie dann wieder zu lieben. Zusammen ist das Leben so schön. Herz über Kopf.
"Der Mond über deinem Kopf ist immer da /// & die Sonne ist es auch /// & wenn du schläfst machst du die Augen zu, wie jeder andere auch".
Unsere Stille wiegt uns in Sicherheit & diese Kraft zieht uns magisch zueinander. Immer & immer wieder. Mit dir komme ich zur Ruhe. Mit dir ist sogar Still:stand schön. Alles ver_rückt sich, wenn du bei mir bist. Ich trage dich ein Stück. Dann du mich. Wenn wir es brauchen. Immer für Immer. 
Mutig unvernünfit zu sein:::... das sind wir. Hier und da sind wir etwas vermackelt, aber wir funktionieren wunderbar. Mag das. 
Du bist ein Gefühl. Mit dir verfliegt Raum und Zeit. Zeit hat Flügel mit dir (///). 

"Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar" (Der kleine Prinz) & du siehst mich mit deinem Herzen. 
& da gehen wir nun durch die Nacht. 
Wir erzählen uns Geschichten von morgen.

Freitag, 5. Juni 2015

"Meistens...

... bin ich sehr dicht am Geschehen, versuche aber nicht gesehen zu werden. Das ist der Trick, glaube ich:

Es fängt in deinem Herzen an, geht weiter in deinen Kopf & der gibt schließlich das Signal an deine Finger." 

(Anja Niedringhaus /// Fotojournalistin 1965-2014) 



 f/5.6, 135mm, 1/250sec, ISO 800, Canon /// pic by: Linsensüppchen54

Freitag, 29. Mai 2015

Dieser eine Augenblick.

/ Trinke Wein! 
Dies ist das ewige Leben! 
All das wird dir durch die Jugend zu teil werden. Es ist die Zeit für Wein, Rosen und trunkene Freuden! 
Erfreue dich an diesem Augenblick, dieser Augenblick ist dein Leben! ///

(Zitat: aus dem Film /Untreu/)

Mittwoch, 20. Mai 2015

D_ich.

Glückl
ich
Angiffslust
ich
Verlässl
ich
Liebl
ich
Unvernünft
ich
Herzl
ich
Lust
ich
Verletzl
ich
Wunderl
ich 
Lebensfröhl
ich
Kindl
ich
Zerbrechl
ich
Süßl
ich
Ordentl
ich 
Weibl
ich
Rötl
ich
Zärtl
ich
Handl
ich
Kitzl
ich
Feenre
ich
Behilfl
ich
Herbstl
ich
Zutraul
ich 
Fürsol
ich

///

Ich will an nichts mehr denken
nur an dich und an dich
und an dich
aber ich kann nicht:
Die ganze Welt fällt mich ein. 

/Erich Fried/

Freitag, 8. Mai 2015

Mittwoch, 6. Mai 2015

#rp15 /// tAG 2

Und dann kam der Astronaut /// Alexander Gerst


Wie er einen ganzen Saal zum staunen, träumen und nachdenken brachte /// Alexander Gerst über seine Zeit auf der ISS und zu kleine Unterhosen.
Eine lebhafte und charmante Rede auf unseren Planeten: /BlueDot/

 


Zum nachdenken:
Gerst berichtete über den traurigsten Moment auf der ISS /// fliegende Raketen bei Angriffen im Nahen Osten. 
Es dürfe nicht sein, dass wir Menschen uns gegenseitig bekriegen. Gerst warf ein, sollte es tatsächlich noch weiteres Leben in unserem Universum geben und diese besuchten unseren /BlueDot/, sei dies eines der ersten Bilder, welches sie von unserer Zivilisation sehen /// das dürfe nicht sein! 
An dieser Stelle folgte Szenenapplaus im Saal.

Gerst verband seine Rede mit Witz und ernsten Themen /// ein charmanter, intelligenter Mann.
Danke, Alexander!

Dienstag, 5. Mai 2015

#rp15 /// tAG 1

Der re:publica Livestream auf Spiegel-Online:


http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/re-publica-livestream-blicken-sie-hier-live-in-die-zukunft-a-1032027.html

links: Geschäftsführer Andreas Gebhard






Mehr Motive findest du in meinem Portfolio /// morgen geht es weiter & ich freue mich auf weitere aufregende Impressionen.

Freitag, 1. Mai 2015

Donnerstag, 16. April 2015

Underwater LOVE /// Zandvoort




Smoke City – Underwater Love 
Songwriters: Bonfa, Luiz / Franc, Chris / Rocha, Miranda Nina / Brown, Marc Lee
Underwater Love lyrics © Sony/ATV Music Publishing LLC, Universal Music Publishing Group

Montag, 6. April 2015

Die Quadratur unserer Liebe.

Wenn die Nächte einsam sind , schicke ich meine Gedanken auf eine Reise /// und wenn du dann ein Kopfkissen wärst, dann hättest du eine Nougatcremefüllung.

Dank Fotobearbeitungsprogramm kann ich unsere Körper dann übereinander legen. Dann bekommen meine Sprossen plötzlich Sehnsucht nach Sommer. Und nach dir.
Ich wünscht du hättest eine
Dauer
Kopf
Kino
Karte
von mir, dann wüsstest du immer, was bei mir so abgeht. Mein Bauchnaben ist dabei dein Zeitlupenknopf.
Unsere Liebe ist /// wir biegen uns grade, um uns später wieder zu verbiegen. Das ist Liebe. Liebe im Fluss. Leidenschaft.
Mein autistisches Ich sagt: wir sind perfekte Symmetrie.
Mein chaotisches Ich sagt dann: ich will dich schütteln und immer wieder neu zusammen setzen. So /// wie du auch mich.
And I will walk 500 /// I promise:
And when I get drunk
Yes I know I´m gonna be
I´m gonna be teh woman
who gets drunk next to you (Tequila sei Dank)
Ich schlafe tief. In dir. In deine Gedanken versinke ich. Ich Winterschlaf mit dir so gern, um im Frühling wieder zu erwachen.
Während dieser Zeit gebe ich meine Liebe kunnt, mit einem roten Ball im Mund *lach*, wenn du willst.
Fire meet gasoline. Zusammen sind wir Sprengstoff.
Lachen. fallen. Untergehen. Auftauchen. Weiterlachen. Verrücktes Leben.
Mit dir ist immer Zeit für neue Erinnerungen.

Du machst einsame Nächte erträglich. Danke. Hör niemals auf so zu sein.

Dienstag, 17. März 2015

Liebe /// ist eben das, was man tut. Punkt.




Sie ///
Meer /// mehr /// Wellenreiten mit ihm. Sie wusste, er war aus einem anderen Leben und sie wünschte sich ihn in die Gegenwart zurück. Er stand vor ihr. Ihr größter Wunsch war: ein letzter Kuss; immer und immer wieder - einen letzten nie endenen Kuss. Er sollte ihr jeden Morgen den Schlaf aus den Augen schlafen und die Realität zum schwanken bringen. Mit ihr Luftschlösser bauen, Sandburgen einreißen, Zuckerwattewolken einfärben. Er schien ihr ´54 Shades of Grey´ zu sein. Doch ihre Geschichte handelte über Halunken, Feen und Kichererbsen. Endlich Einer, der ihr Tequila, statt das Wasser reicht. Und am Ende jeden Abends, hält er ihr die Haare zurück und kocht ihr anschließend Kaffee. Und sie denkt sich - gut so.

Er ///
Frühling /// Sprossen /// diese kleinen Fleckchen in ihrem Gesicht, die er so liebte. Sie stand vor ihm. Nichts war für ihn authentischer als ihre Fehler. Sie war diese zwei Frauen - völlig verrückt und strukturiert chaotisch. Sie kontrollierte alles doppelt und war im Kopf doch ständig ver-rückt. Diese Mischung mochte er. Sein größter Wunsch: sie immer wieder zum letzten Mal das erste Mal sehen - immer und immer wieder. Sie sollte ihm jeden Tag sagen, was für ein ´Idiot´ er war, um danach mit ihm Käsekuchen zu verschlingen. Endlich Eine, die der Welt den Mittelfinger zeigt, wenn es drauf ankommt. Dann wurde aus ´süßes Früchtchen´ eine ´Kotzfrucht´. Und er denkt sich - gut so.

Wir ///
Hätte.
Wenn.
Und Aber niemals ohne einander.
Sie verleben sich miteinander. Miteinander warfen sie alle Prinzipien über Bord. 

Und dabei dachten sie sich - alles was wir sind, gibt leeren Worten einen Sinn. 

Donnerstag, 12. März 2015

Hermann HESSE

/Wenn ich eine Weile ohne Lust und ohne Schmerz war und die laue fade Erträglichkeit sogenannter guter Tage geatmet habe, dann wird mir in meiner kindlichen Seele so windig weh und elend, dass ich die verrostete Dankbarkeitsleier dem schläfigen Zufriedenheitsgott ins zufriedene Gesicht schmeiße und lieber einen recht teuflischen Schmerz in mir brennen fühle, als diese bekömmliche Zimmertemperatur/

Mittwoch, 11. März 2015

Mario Vargas Llosa

Mein Traum spielt sich in einer Welt ab,
in der Grenzen praktisch komplett
verschwunden sind.
Eine Welt mit einer faszinierenden Mischung
aus Kulturen, deren Eigenheiten allseits begrüßt
werden.
Grenzen sind für mich die absurdeste Erfindung
in der Geschichte der Menschheit.
Auch wenn es mir nicht gelungen ist,
so viele Sprachen zu beherrschen, 
wie ich mir wünschte,
und ich nicht an allen Plätzen dieser Welt leben kann,
habe ich es zumindest geschafft,
mich in einer gewissen Weise zu denationalisieren
und damit eine Winzigkeit zur Idee 
einer grenzenlosen Welt beizutragen.

(im Gespräch mit Andrea Thilo. In: "Die Zeit", 24/2004)

Sonntag, 15. Februar 2015

Plattenspieler

Zeit 
eine Luftschlange im Wind
ein zersplitterter Tag
Zeit
durchlöchert von den Kugeln der Schwere
einzige Daseinsmathematik des Menschen
sich zu lösen
von den Litfaßsäulen der Angst
zu warten auf
Zeit
die kommen wird
Zeit
der Seiltänzer und Simulatoren
/Zeit/
eine Luftschlange im Wind

(Gisela Pfeiffer)



Danke, liebes Fräulein B./ für deine Inspiration und deine Nähe.
Ich bin bei dir / so wie du bei mir. Immer dein. Immer mein. immer uns. 

Freitag, 13. Februar 2015

Hey du | für dich

Am liebsten würde ich dir jeden Tag ein Foto knippsen und schenken; um dir zu zeigen, wie leicht/chaotisch das Leben ist.

Ich würde dich an die Hand nehmen, dich führen und dir bei geschlossenen Augen zeigen können, wie es glitzert; wie es riecht und wie aufregend es schmecken kann.
Du könntest dich fallen lassen und es würde dir nichts passieren. Meine Welt würde dich auffangen und tragen.
Klingt fürchterlich kitschig /// du weißt, dass ich sowas gar nicht mag, aber / so ist es. Punkt.
Wenn du mir folgst, birgt das sicherlich zeitweise Gefahr: überbelichtet, unterbelichtet, verwackelt, zu hell, zu dunkel, s/w und auch mal viel zu bunt. (Un)perfekt. 
Ich könnte dich völlig ver-rücken. Und wieder zurechtschneiden. 
Im Gegenzug mein Angebot: mit der richtigen Bearbeitung, darfst auch du mich weichzeichnen und zähmen.
Garantie: Spannung / Spiel / und ein scharfes, etwas versalzenes Linsengericht. In Liebe, ich.

Sonntag, 1. Februar 2015

Samstag, 24. Januar 2015

raise. Gesellschaftsakrobatik.

/ raise your words, not your voice / it is the rain that grows flowers, not thunder / RUMI

mōbile vulgus
häufig 
unklar
argumentieren / wenig 
kämpfen
klagen
krebsen
verstehen uns ohne
leider nicht
Wortakrobatik 
ist ein wichtiges Gebiet 
gesellschaftlich gesehen
wir brauchen das
nicht?
aber. 
ihr habt was zu 
dann sagt es ins
aber bitte sagt es
denn
nichtausgesprochen
sprachlos 
führt zu
kämpfen
klagen
krebsen
Wörter fehlen
stehen im
hängen in der 
und niemand hängt sie ab
an Fäden schweben sie
über uns
wie Regentropfen
gefährlich schön 
gefährlich schwer
drohen zu
fallen aus allen 
Wolken.
lass uns einfach
und dann
das ist Gesellschaftsakrobatik
jetzt erst recht.
wir sollten uns endlich
/// bewegen.

Sonntag, 11. Januar 2015

Realität vs. Surrealität

Realität = (...)
Und währenddessen tauche ich ein in die Wellen meiner Sur/realität.  
Traumhaftes, Unbewusstes, Absurdes und Phantastisches sind Gegenstand meines Verstandes. So halte ich mich lebendig, kindlich und spiele ganz naiv PingPong mit den Bildern in meinem Kopf. Lasse sie springen wie bunte Bälle / hole sie wieder zu mir heran / und gebe sie wieder frei.
Was mich ausmacht. Ich fahre gerne zu schnell. Ich gehe oft ein bisschen zu weit. Ich liebe sehr. Wenn ich will, dann sofort. Vielleicht immer ein Hauch zu viel von Allem. Hingabe bis auf die (Gänse)haut für Etwas, was mich erfüllt und glücklich macht.
Ich lebe / ich liebe / ich liebe die Existenz des Lebendigen. Dieses Gefühl, zu sein. Zu spielen. Zu agieren. Unbewusst und doch ganz bewusst kontrolliert.
Und dann ist da / der ruhige Pol an meiner Seite, der mich erdet und mich im richtigen Moment wieder zurück holt, wenn ich beginne zu schweben und der Boden unter den Füßen zu verschwimmen droht. So ganz ohne Realität geht es wohl doch nicht immer.
Fassung verlieren und zurück erobern.
Kraft verteilen und folglich schöpfen.
Um wieder neu aufzuladen. Und wieder zu starten. Mach neu. Jeden Tag. Mach gut. So gut du kannst. Kreiere dein Inneres in deinem Format. Bis es passt. Dann lass es raus. Sprudeln. Überschäumen. Und tanz drauf. Immer auch ein Hauch übertrieben. Super/lative.
Dann / wieder / an meiner Seite / mein Pol. Der mich erdet. Wenn ich abhebe. Und plötzlich heben wir beide für einen kurzen Moment ab. Ich reiße ihn einfach mit, meinen Pol. Um dann gemeinsam zu landen. Eine Reise. In die Welt des Anderen. Spannung. Verlieren. Abgeben. Teilen.
Da sind so viele Bilder, Ideen und Kräfte, die sprudeln wollen /// gleich immer sofort. Aber ich spare sie auf, damit ich lange etwas von ihnen habe. Denn solange die Phantasie, das Absurde und die Träume in mir wachsen und PingPong spielen, ist meine Welt im Fluss. Meine Sur/realität.